Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit bedeutet: bewusst wahrnehmen, was gerade ist, ohne es sofort zu bewerten oder zu verändern. Klingt einfach. Und ist es im Grunde auch. Aber es braucht Übung, weil unser Geist ständig woanders ist. In der Vergangenheit, in der Zukunft, in Sorgen oder Plänen. Er ist selten wirklich im Hier und Jetzt.

„Achtsamkeit bedeutet,
auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein:
bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen."

Jon Kabat-Zinn, Begründer des MBSR-Programms

Was Achtsamkeit im Alltag bedeutet

Achtsam sein heisst nicht, den Kopf leer zu bekommen oder im Lotus-Sitz zu meditieren. Es bedeutet, immer wieder kurz innezuhalten und zu bemerken: 

Was passiert gerade in mir? 

Was spüre ich im Körper? 

Welche Gedanken sind da?

Diese einfache Geste des Innehaltens verändert etwas. Sie schafft einen kleinen Raum zwischen dem, was passiert, und dem, wie wir reagieren. Und genau in diesem Raum liegt ein Stück Freiheit.

Was Achtsamkeit nicht ist

Achtsamkeit ist keine Entspannungstechnik, auch wenn sie entspannend wirken kann. Sie ist kein Weg, unangenehme Gefühle wegzumachen. Im Gegenteil: Sie lädt ein, auch das Schwierige anzuschauen, ohne sofort dagegen anzukämpfen.

Das klingt vielleicht herausfordernd. Und ja, manchmal ist es das. Aber viele Menschen erleben genau darin eine tiefe Erleichterung: endlich nicht mehr gegen sich selbst kämpfen zu müssen.

Achtsamkeit lässt sich lernen

Wenn du Achtsamkeit nicht nur verstehen, sondern wirklich erfahren möchtest, begleite ich dich gerne. In meinen Kursen lernst du konkrete Übungen, die du direkt in deinen Alltag mitnehmen kannst.